| Freitag, 13.01.2012 17:43 | |
| Vollversammlungen 2012 | |
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GRAL Vollversammlungen (VV) finden 2012 an folgenden Daten statt: 2.2., 4.4., 20.6., 26.8., 18.10. und 25.11. Traktanden für die erste VV am 2.2.12 um 19.30 im Oberdorf 11 in Trogen: 1. Neue GRAL-Initiativen (Ökologische Motorfahrzeugsteuer, Initiative für umweltfreundlichen Verkehr, Parkplatzbewirtschaftung, Landsgemeinde Slow up, Förderung der Ruhezeiten im Strassenverkehr, Naturpark Gäbris) 2. GRAL-Initiative sauberer Strom 3. Vakanz Obergericht 4. Organisation Sekretariat GRAL 5. Allfällige Parolenfassung (zur kant. Initiative „Pauschalbesteuerung“; zu den eidg. Volksinitiativen "Schluss mit uferlosem Bau von Zweitwohnungen", "Bauspar-Initiative" und "6 Wochen Ferien für alle"; zur Abstimmung über die Bundesbeschlüsse über die Regelung der Geldspiele zugunsten gemeinnütziger Zwecke und über die Buchpreisbindung 6. Varia |
| Mittwoch, 11.01.2012 14:35 | |
| Unser Holz | |
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Als Folge der Energiewende wird auch unser Holz vermehrt genutzt werden. Um den Teufel nicht mit dem Beelzebub einzutauschen muss bei der Holzernte und -verbrennung einerseits auf die Luftqualität und die Artenvielfalt geachtet werden und anderseits muss die wertvolle Holzenergie vollständig und optimal genutzt werden. Es empfiehlt sich aus unserem Holz vor allem Strom zu produzieren und nur die Abwärme für unsere Heizungen zu nutzen. Artenvielfalt: Unsere Wälder sind keine ursprünglichen Mischwälder mehr sondern eigentliche Bauholzlager aus angepflanzten Rottannen. Wenn diese dunklen Wälder zu wertvoller Energie verwandelt werden ist dies auch gut für die Artenvielfalt. Allerdings müssen wir bei der Ernte des Holzes energie- und CO2-bewusst vorgehen. Am besten waren ein Verzicht von mit Erdölprodukten betriebenen Maschinen und der vermehrte Einsatz von Tier- und Menschenkraft. Wichtig ist auch, dass Naturparke geschaffen werden, in welchen die Wälder für eine gewisse Zeit nicht genutzt werden. Denn zum Erhalt der Artenvielfalt braucht es auch Holz das langsam vermodert. Absterbende Bäume können zum Beispiel dem Braunen Langohr, dem Tier des Jahres Unterschlupf bieten. Luftqualität: Kleine Holzfeuerungen können grosse Mengen krebserzeugender Polyzyklischer Aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) ausstossen. Bei unvollständiger Verbrennung werden auch hohe Konzentrationen von Kohlenmonoxid und ebensolche Feinstaub-Emissionen beobachtet. Bei optimaler Verbrennung entstehen viel weniger problematische Stoffe. Deshalb sollte Holz professionell verbrannt werden. Am besten in Anlagen, welche daraus Elektrizität gewinnen können. Nur so wird unser wertvolles Holz optimal genutzt. Alles andere ist nicht nur Verschwendung unseres wertvollen Rohstoffes sondern auch eine gesundheitsschädigende Umweltverschmutzung. |
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| Dienstag, 29.11.2011 12:42 | |
| GRAL fordert Wegweisung der Hausordnung | |
| Die Appenzeller Bahnen (AB) haben eine strenge Hausordnung. Zu streng wie sich jetzt gezeigt hat. Politische Aktionen dürfen gemäss Urteil des Bundesamtes für Verkehr an Bahnhöfen nicht grundsätzlich verboten werden. Das Grüne Appenzellerland bedankt sich bei den Jungfreisinnigen für dieses in wegweisende Urteil[1] und fordert die sofortige Entfer¬nung der Hausordnung, weil die Punkte 1, 7 und 9 nach diesem Urteil verfassungswidrig sind. Anlass für das von den Jungfreisinnigen Ausserrhoden (JFAR) angestossene Verfahren war die Tatsache, dass politischen Gruppierungen die Durchführung politischer Aktionen auf dem Bahnhofsareal Herisau wiederholt untersagt wurde. Kommerzielle Werbeaktionen waren von diesem Verbot interessanterweise nicht betroffen. In ländlichen Regionen gehören Bahnhöfe zu den wenigen Orten, wo es zu Ansammlungen kommt. Hier mit Hinweis auf Sicherheit und Sauberkeit selbstherrlich und in militärischem Stil einfach alles zu verbieten ist unakzeptabel. Das Grüne Appenzellerland freut sich deshalb über dieses wegweisende Urteil. Wir sind im Appenzellerland ein Jahrhundert ohne solche Bahnhofsordnungen ausgekommen. Das Grüne Appenzellerland empfiehlt den AB auf eine Hausordnung zu verzichten oder diese viel kürzer zu fassen und unnötigen Ballast zu eliminieren. Im Speziellen fordern wir auch das Sitzen und Liegen am Boden nicht grundsätzlich zu verbieten. Das Verbot des lauten Abspielens von Tonträgern hingegen könnte auch auf die Bahnen ausgedehnt werden. Es ist schwer verständlich, dass die Bahnhöfe so strenge Hausregeln haben und in den Bahnen alles erlaubt ist, was der Einrichtung nicht schadet. |
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| Samstag, 26.11.2011 18:55 | |
| Rüge für Ostschweizer Bahnen | |
| HERISAU. Das Bundesamt für Verkehr weist die Südostbahn und die Appenzeller Bahnen an, politische Verteilaktionen nicht generell zu verbieten. Die Ausserrhoder Jungfreisinnigen, die Klärung verlangten, sprechen von einem Entscheid mit Signalwirkung. PHILIPPE REICHEN (Appenzeller Zeitung vom 26.11.11) Das rigorose Verbot, an Bahnhöfen Flyer zu verteilen, könnte bald schon gelockert werden, nicht nur in Ausserrhoden, sondern in der ganzen Schweiz, also auch bei den SBB. Davon geht Patrik Louis, Jurist und Präsident der Ausserrhoder Jungfreisinnigen, aus. Louis und sein Parteikollege Kevin Friedauer hatten am 16. März beim Bundesamt für Verkehr (BAV) Beschwerde eingereicht. Der Grund: Die Jungfreisinnigen wollten im Februar bei den Pendlerinnen und Pendlern am Bahnhof Herisau für ein Ja zum Interkantonalen Lastenausgleich werben. Sie baten die Appenzeller Bahnen (AB) und die Südostbahn (SOB) vorgängig um eine Bewilligung, die diese aber ablehnten. Die Bahnen begründeten ihren Entscheid damit, sie würden auf dem Bahnhofareal generell keine Aktionen mit politischen und religiösen Inhalten dulden. Die Jungfreisinnigen verteilten ihre Flyer dann doch noch: Auf dem Boden der Gemeinde Herisau in Schrittnähe zum Bahnhofareal. «Verstoss gegen die Verfassung» Louis wollte diesen Entscheid nicht einfach so hinnehmen. Er forderte die Bahnen auf, das Verbot schriftlich zu bestätigen, was diese auch taten. Nach Konsultationsgesprächen, unter anderem mit Jus-Professoren der Universität St. Gallen, stand für Louis fest: Das Verbot ist ein klarer Verstoss gegen die Verfassung. In seiner Beschwerde an das Bundesamt für Verkehr schrieb er, die Jungfreisinnigen seien der Auffassung, dass die Bahnunternehmen an die Grundrechte gebunden und somit verpflichtet seien, zur «diskriminierungsfreien Verwirklichung der Meinungs- und Informationsfreiheit wie auch der Versammlungsfreiheit beizutragen.» Ein Bahnhofareal sei im übrigen «eine öffentliche Sache im Gemeingebrauch» und Bahnhöfe darum öffentliche Orte, um die Bevölkerung auf politische Anliegen aufmerksam zu machen. «Transparentes Verfahren» Das BAV stützt die Beschwerde der Jungfreisinnigen. In der Verfügung, die am Donnerstag an die Parteien ging und dieser Zeitung vorliegt, heisst es: «Die SOB und die AB werden aufsichtsrechtlich angewiesen, das generelle Verbot politischer Verteilaktionen nicht weiter anzuwenden.» Das BAV verlangt, dass die Bahnen ihre Bahnhofsordnungen anpassen und das dort statuierte absolute Verbot von Sammel- und Unterschriftenaktionen unter Bewilligungspflicht stellen. Zudem müssen die SOB und AB eine Gebühr von 1500 Franken bezahlen. Offen ist, was das BAV unter der Bewilligungspflicht genau versteht. Patrik Louis verlangt ein «kostenloses, transparentes und unbürokratisches Bewilligungsverfahren.» Der SOB und AB steht offen, beim Bundesverwaltungsgericht gegen die Verfügung Beschwerde einzulegen. Die AB verzichtete gestern auf eine Stellungnahme, da der Entscheid «noch nicht geprüft werden konnte». Die SOB schreibt: «Das Schreiben konnte noch nicht im Detail geprüft werden; muss es ja eigentlich auch nicht, zumal es ja nicht ein Geschäft von hoher Dringlichkeit ist.» Kommentar: Das Grüne Appenzellerland gratuliert Patrik Louis und den Jungfreisinnigen für diesen Erfolg. Die erzkonservative Bahnhofsordnung dieser Bahnen ist vorallem eines: unfreundlich. Wir hoffen, dass diese nun entrümpelt wird und sich auf das Wesentliche beschränkt. Was die Appenzellerbahnen im Speziellen betrifft verweisen wir auf unsere - bisher unerfüllten - Forderungen vom Januar 2010 (siehe unten). |
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| Sonntag, 06.11.2011 17:59 | |
| wahlkampffest "arabischer frühling" in der offenen kirche | |
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| Donnerstag, 27.10.2011 19:03 | |
| Sammelstart zur kantonalen Volksinitiative "für sauberen Strom" | |
| Die kantonale Volksinitiative für sauberen Strom, die inhaltlich am Energieplatz Mitte August vorgestellt wurde, verzeichnet morgen Freitag ihren offiziellen Start für die Unterschriftensammlung. Die Initiative will, dass erneuerbare Energieträger im Strommix der Ausserrhoder Stromlieferanten gestärkt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, soll sich der Kanton im Rahmen seiner Beteiligungen an Stromkonzernen klar und ohne wenn und aber für eine erneuerbare Zukunft einsetzen. Anstelle von Zielen oder Fristen, verlangen die Initianten im Weiteren, dass sich der Kanton einmal jährlich mit einer Information zu Fortschritten in der Förderung der Erneuerbaren und ganz allgemein über seine Vorhaben in der Energiepolitik an die Bevölkerung wendet. Die massgeblichen Stromversorger in Appenzell Ausserrhoden, SAK und Axpo, sind nationale Schlusslichter wenn es um den Anteil erneuerbaren Energien im Strommix geht. Die Grünen Appenzellerland sind ausserdem besorgt, dass sich dies auch durch den Bundesentscheid, in Zukunft aus der Nuklearenergie auszusteigen, nicht ändern wird und die Unternehmen den fehlenden Stromanteil hauptsächlich durch fossile Energieträger ersetzen werden. Als eine der Nachhaltigkeit und den kommenden Generationen verpflichtete Partei, will das Grüne Appenzellerland einer solchen Substitution zuvorkommen und im Gegenteil, die Unternehmen auf eine klar nachhaltige und damit erneuerbare Strategie verpflichten. Durch die Teilprivatisierung der Stromkonzerne haben sich diese - obwohl faktisch noch immer hauptsächlich durch die Kantone getragen - der direkten Mitsprache der Bevölkerung entzogen, so dass eine veränderte Ausrichtung nur noch über die Aktionäre und den Einsitz in den Verwaltungsrat zu erreichen ist. Der Kanton Appenzell Ausserrhoden hat zumindest bei der SAK beide Optionen: Er ist Aktionär und hat via Regierungsrat Einsitz in den Verwaltungsrat. Auch bei Axpo ist Appenzell Ausserrhoden Aktionär. Die Initiative "für sauberen Strom" möchte deshalb das Engagement für eine erneuerbare Zukunft auf diesen Wegen in den Verfassung festschreiben. Mit der jährlichen Informationspflicht über die erreichten Fortschritte im Bereich Förderung der Erneuerbaren sowie der allgemeine Energiepolitik setzt die Initiative ein Kontrollorgan ein, welches zwar verbindlich aber nicht auf kontraproduktive Konfrontation ausgerichtet ist. Damit bekennt sich das Grüne Appenzellerland zu einer konstruktiven Politik. Es geht nicht darum mit bisherigen Versorgern zu brechen sondern darum die bestehenden Einflussmöglichkeiten so zu nutzen, dass Elektrizitätsunternehmen endlich damit beginnen eine zukunftstaugliche Strategie zu fahren. |
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| Samstag, 08.10.2011 14:17 | |
| wahlkampf ade | |
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heute abend findet im viertel in trogen die letzte wahlkampfveranstaltung für den grünen kandidaten statt. es war eine sehr interessante und lehrreiche zeit. gefreut hat mich der respekt mit dem mir die vier mitkandidaten für einen rat in bern und die bevölkerung begegnet sind. sicher ist es gelungen das grüne appenzellerland (gral) einer breiten bevölkerungsschicht bekannt zu machen und diese politische kraft somit zu etablieren. in der hoffnung, dass die jungen grünen die führung der homepage übernehmen, werde ich diesen blog nur auf facebook (samuel büechi, poltiker) weiterführen. das bild gipfelmeer ist von herbert maeder, alt-nationalrat rehetobel, bei wechem ich mich gerne auch an dieser stelle für seine bildliche unterstützung bedanke. |
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| Freitag, 07.10.2011 12:11 | |
| der grüne kandidat bei tvo | |
| heute auf tvo nach den nachrichten (10 min 10 sec) das protrait des grünen kandidaten aus ausserrhoden. | |
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| Mittwoch, 05.10.2011 15:24 | |
| app ztg kupfert ab | |
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die am sonntag in facebook publizierte grafik zum wahlbarometer wurde heute mitwoch ohne quellenangabe in der app ztg publiziert. der text wurde nur marginal geändert. naja hier die quellenangabe zum original: |
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| Montag, 03.10.2011 17:27 | |
| bhkw | |
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auf das akw folgt das bkw oder genauer das bhkw, das blockheizkraftwerk. auch aus holz kann elektrische energie gewonnen werden. geplant ist dies zum beispiel im speicher. mit der abwärme soll in speicher und trogen geheizt werden. eigentlich ein löbliches projekt. nun wurde mir von einem hausbesitzer berichtet, er habe sich wegen der hohen grundgebühren der fernwärme für eine pelletheizung entschieden. das ist nicht gut für die luftqualität, weil ein einzelner den holzrauch nicht so gut filtrieren kann wie in einer grossen anlage. es ist aber auch verständlich, weil durch das aktuelle geschäftsmodell der est das sparen von energie nicht gefördert wird. neuerdings stehen nun auch kleine bhkw zur verfügung. ob diese eine alternative zum projekt in speicher sind? |
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| Sonntag, 02.10.2011 19:46 | |
| wahlbörse | |
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anfang oktober bot sich eine auswertung der SRF - wahlbörse an. im verlauf des septembers hat der einstige favorit seinen platz verloren. anstelle von andrea caroni (von 40 auf 36 %) ist nun köbi frei (von 35 auf 40 %) der favorit. gestiegen sind auch die beurteilungen der als beilage verspotteten aussenseiter. max nadig (von 10 auf 14 %) konnte noch etwas zulegen. am erstaunlichsten aber ist die steigerung bei samuel büechi (von 3 auf 12 %). bezogen auf das wahlbudget in sfr. (fdp 60'000, svp 55'000, cvp 35'000 und grüne 8'000) haben die grünen die beste überzeugungsarbeit geleistet. |
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| Freitag, 30.09.2011 13:14 | |
| wasserwirbelkraftwerk | |
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gestern donnerstag fand für mich die letzte auswärtige veranstaltung statt. in walzenhausen. organisiert von der svp. wie fast immer mit dem öv angereist konnte ich beim eindunkeln noch das dorf besichtigen. im mehrzwecksaal mit klavier versammelten sich etwa 20 zuhörer zum kandidatenduell. herr fredy kellenberg übernahm die begrüssung und herr sven gehrig die tadellose diskussionführung. die frage wie vorwärts mit dem appenzellerland wurde natürlich genauso kontrovers diskutiert wie die militärpolitik. das doppelmandat war das erste mal kein thema. mein votum in herisau wurde also verstanden und für einmal stand die sachpolitik im zentrum. eine sehr spannende und lehrreiche diskussion unter mithilfe des publikums. ich habe zum beispiel das wasserwirbelkraftwerk kennengelernt. nächste woche sind in trogen noch zwei veranstaltungen zu den wahlen. die letzten beiden. am freitag 7. 10. um 20.00 uhr im restaurant traube von zwei lesegesellschaften. und am samstag 8.10. um 19.30 uhr im viertel von der ig lauter. |
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| Mittwoch, 28.09.2011 15:46 | |
| siedlungsbau und boykottaufruf | |
| heute traffen wir uns beim tvo. die frage, ob die schweiz die uno-mitgliedschaft der palästinenser unterstützen soll, wurde von meinen drei mitkandidaten verneint - es wäre zu früh. ich trat für die unterstützung des palästinensischen begehrens ein und nahm die gelegenheit war, zu einem boykott israelischer produkte aufzurufen. da nur ein kurzes statement möglich war, möchte ich diesen aufruf hier kurz begründen. israel will keinen frieden. die heutige bekanntgabe weiteren siedlungsbaus in ostjerusalem ist nur ein beweis von vielen für diese behauptung. 1992 wurde die apartheid in südafrika abgeschafft. auslöser war unter anderem ein internationaler boykott. das scheint mir im moment die einzige möglichkeit israel zum umdenken zu bewegen. die uno resulutionen zu den flüchtlingen müssen endlich umgesetzt werden und den palästinenser muss ermöglicht werden, in den grenzen von 1967 einen staat zu gründen. bis es soweit ist, werde zumindest ich keine produkte aus israel kaufen. |
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| Montag, 26.09.2011 17:51 | |
| max nadig hat das wort. flankiert von samuel büechi und hans altherr. | |
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| Montag, 26.09.2011 09:54 | |
| der heisse stuhl der appenzeller zeitung | |
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| Freitag, 23.09.2011 14:03 | |
| diskussion an der kantonsschule trogen | |
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| Donnerstag, 22.09.2011 17:38 | |
| kurzbericht | |
nach den bildern zum sonntagsspaziergang konnte der blog nicht täglich nachgeführt werden. am montag in heiden (lesegesellschaft) am dienstag das erste podium der app ztg (sehr viele besucher (etwa 150)), am mittwoch beim radio im silberturm (für einmal nur mit max) und abends bei der fdp in rehetobel (perfekt vorbereiteter moderator), heute nachmittag an der kantonsschule (sehr sympathische veranstaltung mit vielen interessanten fragen aus dem publikum), abends nach stein (steintreff) und morgen zwei pressetermine (tvo, tagblatt) und abends das zweite podium der app ztg in teufen. freue mich vor allem auf den samstag: abends tanzen in der offenen kirche mit dj tim. |
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| Sonntag, 18.09.2011 14:28 | |
| eicheln im chastenloch | |
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| Freitag, 16.09.2011 14:12 | |
| musik im hof | |
| vor elf rollte ich per velo und anhäger still zum eingang des altersheims hof in speicher. ein erstes bekanntes gesicht und ein kurzes gespräch und ich fühlte mich schon ganz zuhause. auch im aglio & olio dem italienischen restaurant im hof speicher wurde ich freundlich empfangen. einer der ersten gäste war - zu unserer beider überraschung - meine kindergärtnerin. sie und andere haben mir dann beim singen der appenzellerlieder geholfen - sofern sie nicht durch das vortreffliche menu abgeleckt worden sind. etwas dezentere musik für den hauptgang und schon waren wir beim dessert, während dem ich auch dem steinway noch ein paar töne entlockte. den tee genoss ich an verschiedenen tischen um auch selber zuzuhören. | |
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| Freitag, 16.09.2011 14:10 | |
| bankmusik in trogen | |
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da mein santur (persisches hackbrett) keine sonne mag, spielte ich um zwei ein erstes set neben dem kiosk. doch sobald die bank frei war zügelte ich auf die breite bank am gleis. hier konnte ich paul, mein indisches harmonium einsetzten, welches weniger sonnenempfindlich ist. die zuhörer wechselten zuerst im halbstundentakt später im viertelstündlichem. eine gruppe touristen aus dem welschen verwechselten meinen teetasse mit einem sammelbecken und so schwamm bald einiges an metall im restlichen getränk. daneben kamen natürlich vorallem schüler. einige hatte ich am vorabend an der kantonsschule als musiker kennengelernt, als guitaristen, sänger oder pianisten. eine vortreffliche vorstellung, wenn ich das im nachhinein noch anfügen darf. die musischen künste und insbesondere die musik haben einen hohen stellenwert hat an unserer kantonsschule. mein bescheidener musikalischer beitrag traf am bahnhof also auf geschulte ohren. aus den gesprächen war zu vernehmen, dass diese art von wahlkampf eher geschätzt wird wie die propagierung von fremdenhass. |
| Montag, 12.09.2011 22:47 | |
| die kandidaten mit stephan wüthrich und maggie frey-lienhard in wolfhalden | |
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| Montag, 12.09.2011 22:07 | |
| politik im altersheim | |
| heute ist die antwort von herrn selmanaj vom heim vorderdorf eingegangen. er entschuldigt sich und schreibt: "Wir haben es so verstanden, dass Sie als Bekannter von Herrn ... für die Bewohner Musik machen wollen und nicht um sich als Politiker vorzustellen." das heim bietet an, die bewohner an veranstaltungen zu fahren. der fall kann als missverständnis abgehackt werden. nach der lumengo-geschichte werden altersheimauftritte von politikern eben anders beurteilt als vorher. dessen bin ich mir bewusst. aber es geht bei meinen auftritten eindeutig nicht darum den bewohnern beim ausfüllen der wahlzettel zu helfen, sondern darum sie musikalisch zu unterhalten und kurz etwas zur kandidatur zu sagen. diesbezüglich bin ich immer klar, da ich solche missverständnisse vermeiden will. die frage, wieweit mündige heimbewohner von der politik abgeschottet werden sollen bleibt offen. diskussionsbeiträge dazu nehme ich gerne entgegen. | |
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| Sonntag, 11.09.2011 11:39 | |
| wanderung nach wolfhalden | |
| am samstag dem 10. september begleitete mich andrea, unsere älteste, ins vorderland. bei fast wolkenlosem himmel und perfekter fernsicht wanderten wir durch die herrliche landschaft von heiden nach wolfhalden. im restaurant harmonie am witzwanderweg fanden sich gegen vier alle vier kandidaten ein. für einmal mussten wir stehen, was für ein freieres reden durchaus hilfreich ist. der anlass wurde von der lesegesellschaft aussertobel organisiert. eingeladen waren auch fünf weitere lesegesellschaften des vorderlandes. als moderator fungierte der parteiunabhängige kantonsrat stephan wüthrich, welchem es gelang diese diskussion fair und unterhaltsam zu gestalten. natürlich hat auch das aktive publikum zum gelingen des anlasses beigetragen und den kandidaten mit ihren teils kniffligen fragen den politischen puls gemessen. bei einem kühlen weisswein und angeregten gesprächen ist der anlass dann nach sechs ausgeklungen. die rückreise haben wir im auto eines mitkandidaten angetreten. trotz politischer differenzen gehen wir respektvoll miteinander um und alle haben mir schon eine mitfahrgelegenheit angeboten. | |
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| Freitag, 09.09.2011 17:42 | |
| besuch in alterheimen | |
| gestern habe ich im altersheim boden einen gemütliche auftritt mit einheimischer musik. im anschluss verteilte ich meine karten und führte ein paar gespräche. sozusagen als lohn für meine arbeit wurde dann auch noch mein plakat aufgehängt. nicht so im vorderdorf. politik ist nicht erwünscht. die appenzellische musik - angereichert mit einigen ausländischen liedern - wurde natürlich trotzdem genossen. hier mein schreiben an die direktion zum thema politik im altersheim. sehr geehrter herr selmanaj nächste woche verschicke ich an alle haushaltungen im kanton eine postkarte mit einem schönen bild von herber maeder und politischer werbung auf der rückseite. da ich mit diesem versand die altersheiminsassen nicht erreiche, wollte ich diese karten in den heimen verteilen. als gegenleistung mache ich jeweils eine halbe stunde musik. zusätzlich würde ich noch gerne ganz wenig zu meiner person und unserem programm sagen. der polizeimässige einzug meiner postkarten war für mich und die zuhörer etwas irritierend. nachdem ich mich am dienstag angemolden habe, wäre es doch möglich gewesen, mich vorher zu informieren, dass den insassen keine politik zugemutet werden kann. natürlich will auch ich nicht, dass eine partei ein altersheim instrumentalisiert, aber die bewohner müssen doch auch informiert werden können. jetzt ist wahlkampf und jeder kandidat kann sich bei ihnen anmelden. ich finde es eine entmündigung der bewohner, wenn ich ihnen nicht mal eine karte verteilen kann. die können sehr wohl noch selber denken. mit freundlichen grüssen samuel büechi |
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| Donnerstag, 08.09.2011 12:46 | |
| masseneinwanderung | |
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grosse freude. eine neue pflanze ist in meinen garten "eingewandert". ein aronstab. schade kommen die neuen arten nicht in massen. heute spiele ich übrigens im altersheim boden und morgen im heim vorderdorf in trogen... weiteres in der agenda. |
| Mittwoch, 07.09.2011 11:05 | |
| podiumsdiskussion in gais | |
| beim bauernverband in der krone in gais fand meine zweite podiumsdiskussion statt. nachdem ich am vortag bei der sp in herisau nicht sehr brilliert habe, ging es heute in gais recht gut. die moderation lag in den händen von fredi. er hat die diskussion mit den kandidaten recht unterhaltsam gestaltet. hans kam etwas später und hatte mit seiner ruhigen art sicher viel sympathie bekommen. schlagabtausche gabt es vor allem zwischen svp und fdp. alles in allem recht zahm. da die grüne landwirtschaftspolitik den wünsche der bauern nahe kommt, konnte ich mehrmals trumpfen. so kam mir sehr zu gute, dass wir in trogen die einzige partei waren, welche gegen die umzonung von agrarland waren. auch gefallen hat mein votum zur ernährungssouveränität und einen kleinen erfolg konnte ich auch dank meiner pflanzenkenntnisse verbuchen (trifolium pratense). interessant waren sicher auch meine ausführung zu den bekannten appenzeller marken, welche kaum landwirtschaftliche produkte aus unserem kanton verwenden (käse, bitter, bier). die empfehlung erhielt dann aber köbi frei. | |
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| Montag, 05.09.2011 23:20 | |
| landwirtschaftspolitik an der gewerbeausstellung in trogen | |
| den samstag- und sonntagnachmittag verbrachte ich an der gewerbeausstellung in trogen. am wohlsten war es mir im garten des fünfeckpalastes. hier hatte sich die pfadi mit einem piratenboot installiert, ein wellnessbetrieb offerierte fussmassagen und kosmetische dienste, an einem stand konnte das mauern gelernt werden und an einem anderen wurden steine bearbeitet. das eindrücklichste gespräch hatte ich mit einem bauern, welcher sich kürzlich einen hof in trogen gekauft hat und dort schafmilch produzieren will. die frühere besitzerin ist mir als sehr naturnahe bäuerin aufgefallen und sie hat wohl einen ähnlich denkenden käufer gesucht. auf jeden fall will sich auch der neue besitzer um die hecken kümmern und diese sogar noch vielseitiger gestalten. die artenvielfalt liegt im am herzen. einig waren wir uns auch in einem anderen punkt: wichtig ist weniger die frage, was produziert wird, als die fragen wer kauft es zu welchem preis. wer kein kaufmännisches geschick hat, sollte sich organisieren. marketing ist gefragt. wir appenzeller haben einen guten namen. aber wieviel der rohstoffe für den a-käse kommen aus dem appenzellerland? und wieviele kräuter des a-bitters werden bei uns gesammelt oder geerntet? vielleicht braucht es neue appenzeller marken, wie z.b. den appenzeller ... wenn zu viel kuhmilch produziert wird, fallen die preise. da hilft es wenig zu jammern und staatseingriffe zu verlangen. subventionen verhindern nur den längst fälligen strukturwandel. sie sind ein auslaufmodell - auch wegen der internationalen verpflichtungen. was bleibt sind die flächenbeiträge - und diese sollen nach den vorstellungen der grünen vermehrt ökologisch ausgerichtet werden. zu den zentralen landwirtschaftlichen forderungen der grünen gehören folgende eckpunkte: agrarfläche erhalten statt ackerland überbauen regionale vermarktung statt globalisierung natürliche lebensmittel ohne hormone, pestizide und gentech artgerechte tierhaltung statt industrielle tiermast sortenvielfalt statt sorteneinfalt ressourcen schonen statt energieverschleiss und gewässerverschmutzung fairer handel statt freihandel weniger fleisch statt klimawandel und hunger bildung und forschung statt raubbau |
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| Sonntag, 04.09.2011 14:07 | |
| eine reise von speicher nach trogen | |
| am freitag traf ich nach dem schwimmen in den drei weihern in der trognerbahn eine ältere frau aus speicher. das neue altersheim hof wäre viel zu teuer und das alte hätte man in einer nacht- und nebelaktion geschlossen. nur wenige einwohner könnten sich einen platz im hof leisten. eine billigere alternative gäbe es nicht mehr. mühe hat sie auch mit der art und weise wie die reformierten mit klagen umgehen. ihre reklamation wegen dem nächtlichen, viertelstünd¬lichen, schlafraubenden zeitschlag wurde wie folgt beantwortet: da sie nicht mehr oft in der kirche gesehen werde, habe sie auch nicht mitzureden. mit dieser argumentation habe ich mühe, weil die frau ja viertelstündlich eine unerwünschte werbesendung anhören muss. wie wäre es dann, wenn die reformierten den zeitschlag nur noch den kirchgängern zuzustellen würden? an der gewerbeausstellung in trogen trennten sich unsere wege und ich machte mich bereit um dem hirschen ein ständchen zu bringen. in geselliger runde bei eifrigem politisieren verging die zeit wie im flug. als nächstes erwies ich der rab bar referenz. ein bier und ein paar ländler weiter kam dann angela mit ihrer geige um das wahlkampforchester zu verstärken. im schäfli fanden wir weitere unterstützung in form einer feurigen sängerin. abgeschlossen haben wir unser konzert mit einem flüssigen appenzeller und einen neapolitanischen liebeslied. in einer pause hatte ich ein gespräch mit einer kroatin. sie wohnt seit bald 20 jahren in trogen, hat einen schweizer geheiratet, spricht sehr gut deutsch, arbeitet fleissig und zahlt brav ihre steuern. trotzdem hat sie ihr nachbar m. noch nie gegrüsst. wenn m. der kroatin und ihrem mann begegnet, grüsst er demonstrativ nur ihren mann. die ausländerpolitik war dann auch thema bei einer abendlichen diskussion im kulturhaus. speziell ging es um den umgang des appenzellers mit ausländern - und dazu zählen bei uns traditionell auch schweizer aus anderen kantonen. zwar hat sich die situation in den letzten jahren stark gebessert, aber wie diese geschichte zeigt, gibt es immer noch zu viel ausländerfeindlichkeit. interessant übrigens, in städten mit sehr viel ausländern wie genf oder basel, gibt es sehr viel weniger ängste vor ausländern. passend zum thema endete der abend mit balkanmusik vom feinsten. |
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| Donnerstag, 01.09.2011 10:48 | |
| wahlkampf in herisau | |
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auch wenn ich kein motorisiertes fahrzeug besitze, bin ich doch manchmal froh um ein solches. so heute mittwoch, als es am frühen nachmittag mit angela quer durchs appenzellerland nach herisau ging. wir suchten uns einen platz in der oberdorfstrasse, tranken einen kaffe und begannen mit einem instrumentalen zäuerli und unserer version des "gang rüäf de brunä". die gespräche zeigten, dass man/frau der vormachtstellung der fdp überdrüssig ist und es begrüsst, dass sich auch ein kandidat aus dem rot-grünen lager der wahl stellt. die oberdorfstrasse ist übrigens eine recht gemütliche wohn- und einkaufsstrasse, die aber noch viel gewinnen würde, wenn sie richtig autofrei wäre. schaut mal nach appenzell. klappt doch gut - oder? vis-à-vis der apotheke zum regenbogen fanden wir einen weiteren passablen platz. auf dem bänkli neben dem brunnen tranken jugendliche energiegetränke aus dosen, andere herisauer tätigten ihre letzten einkäufe, eine pilgerinn rauchte eine zigarette und bürolisten drängten nachhause. mit ein paar schlätzigen wälserli haben wir uns auch hier in die ohren der anwohner und passanten geschlichen und mit dankbarkeit zur kenntnisgenommen, dass wir auch in diesem multikulti quartier willkommen waren. bei diskussionen mit lokalen geschäftsleuten kam die sprache auch auf die schweizerische drogenpolitik. mit der einführung der heroinabgabe hat die schweiz ein starkes zeichen gesetzt. die kriminalität ist gesunken und die gesundheit der abhängigen hat sich verbessert. nicht in dieses bild passt die weiterführung der hanf-prohibition. immer noch verdient die mafia statt der staat die gewinne aus dem hanfhandel. sollte dieses kraut nicht endlich legalisiert werden und dem bauernstand ein gewinnträchtiges tätigkeitsfeld mit diesem genussmittel eröffnet werden? zum schluss sassen wir dann wieder in den letzten sonnenstrahlen. diesmal mit ein paar quartierbewohnern vor dem italienischen restaurant - mit legalen genussmitteln und bruschetta. |
| Mittwoch, 31.08.2011 12:33 | |
| kandidatentour nach bühler und teufen | |
| am 30.8.11 startete ich am frühen nachmittag meine dienstägliche tour in trogen. mit velo und anhänger strampelte ich zur weissegg hoch und rollte dann gemütlich bis nach bühler hinunter. im wunderschön gelegenen altersheim herrschte noch mittagsruhe. aber schon bald wurde kaffe serviert und ich durfte den freundlichen bewohnern ein kleines konzert geben. begleitet vom santur sang ich bekannte lieder, wie "ond hesch ken rappä geld im sack", "äs appezellerhüsli" oder "di sibä göntä". danach ging es auf die suche nach einem geeigneten platz für strassenmusik. leider ist das musizieren am bahnhof verboten. jugendliche dürfen zwar im mercato konsumieren, aber die bahnhofordnung verbietet ihnen das musizieren. auch hinter dem bahnhof ist aus gründen der sauberkeit und sicherheit alles verboten. auch hier darf keine musik gespielt werden, obwohl die autos nur wenige meter neben den sitzplätzen vor dem mercato vorbeibrausen. absolut unverständlich, dass die militärisch anmutende bahnhofsordnung auch hier das sitzen auf dem boden streng verbietet. kein wunder fühlen sich die jugendlichen unverstanden. zum glück fand ich neben dem bahnhof in und vor einem speziellen antiquitätengeschäft eine möglichkeit zu spielen und gepräche zu führen. interessanterweise ging es auch hier vorwiegend um die jugend. traurig über die die gehörten geschichten und die situation der jugendlichen in unseren halbkantonen packte ich langsam zusammen. mein gepäck hatte sich um eine kleine kiste erweitert - um einen uralten kartonkoffer mit einer allerliebsten kleinen blauen handorgel. zusammen mit angela, der geigerin der gruppe spindle - sie hatte im bühler unterrichtet - ging es dann nach teufen. vor der neuen migros haben wir im veloständer einen passablen platz gefunden und spielten und redeten da noch bis zum ladenschluss. sympathische begegnungen ergeben sich aber nicht nur vor der migros sondern auch am benachbarten kebabstand. ahmed kocht nicht nur exzellent - wir können seine vegetarischen dürüms empfehlen - sein stand hat sich auch zu einem kleinen sozialen zentrum entwickelt. und so genossen wir das essen, die letzten sonnenstrahlen und die gemütliche unterhaltung mit einheimischen und ausländischen gästen. |
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| Montag, 15.08.2011 23:00 | |
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| Montag, 15.08.2011 22:58 | |
| Energieplatz | |
| TROGEN. Im Rahmen der Veranstaltung «Energieplatz» in Trogens stellen die Grünen Appenzellerland ihre Initiative «Für sauberen Strom» vor. Vorab referierten sieben Fachleute zum Thema Energie. Zudem wurde die Junge «Gral» gegründet. Markus Fässler Es ist ein ungewohntes Bild am Samstagnachmittag: Der Landsgemeindeplatz in Trogen präsentiert sich für einmal autofrei, mitten drin brennt ein Feuer, auf dem später eine Suppe warm gemacht werden wird. In Trogen fand die Veranstaltung «Energieplatz» statt. Diverse Fachleute referierten zu einem der aktuellsten Themen der heutigen Zeit. Und: Es wurde eine neue Partei gegründet – die Jungen Grünen Appenzellerland (siehe Kasten). Die 2000-Watt-Gesellschaft Waren die bereitgestellten Bänke zu Beginn der Veranstaltung noch spärlich besetzt, änderte sich das Bild im Verlauf des Nachmittags. Rund 40 Energieinteressierte hörten den Vorträgen zu Themen wie «Solarstrom und Solarwärme», «Risiken und Chancen der Geothermie» oder «Sinn und Unsinn der Wärmedämmung» zu. Den Auftakt machte Lorenz Neher von Energie AR. «Status quo in Ausserrhoden», lautete der Titel seines Referates. Er sprach unter anderem über das vom Bund gesteckte Ziel, bis im Jahr 2100 eine «2000-Watt-Gesellschaft» zu schaffen. «Heute verbraucht die gesamte Schweiz 6300 Watt in der Stunde», so Neher. Die Vier-Säulen-Strategie sieht nun vor, dass gerade mit erneuerbaren Energien oder einem Ausbau des öffentlichen Verkehrs der Verbrauch gesenkt werden soll. Die Umstellung auf erneuerbare Energien mittels Wärmepumpen oder Holzschnitzelheizungen sei in Ausserrhoden weit fortgeschritten, so Neher. Doch sollen die Einsparungen nicht nur energetisch, sonder auch austrittsmässig Wirkung zeigen. Ziel ist es, von heute drei Millionen auf eine Million Watt herunterzufahren. Dann nämlich kann ein globaler Temperaturanstieg von zwei Grad vermieden werden. «Jetzt muss mit der grossen Kelle gerührt werden. Nicht nur mental, sondern auch geldmässig», sagte Neher und fügte einen weiteren Punkt an. «Hätte ich so vor 20 Jahren geredet, wäre ich als Grüner durch und durch abgestempelt worden. Heute ist es salonfähig, über das Energieproblem zu diskutieren. Die Leute sehen, dass es wichtig ist.» Sauberer Strom Passend zum Anlass erläuterte Nils Epprecht im Anschluss an die Vortragsreihe die Energieinitiative «Für sauberen Strom» der Grünen Appenzellerland (Gral). Man habe sich Gedanken darüber gemacht, wie die Behebung des Energieproblems forciert werden könne, sagte er. Denn alle bisherigen Bemühungen seien auf Einzelinitiative entstanden. Als Beispiele nannte er unter anderem die Energiestadt Speicher oder Energie Speicher-Trogen (EST). Positiv wertete Epprecht, dass im Kanton in Sachen Energie etwas geht. Die Gral haben nun ihre Initiative lanciert, in der sie den Kanton auffordern, mehr Einfluss zu nehmen. Dies als Miteigentümer von Energielieferanten wie der St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) oder der Axpo. Mit seinem Einsitz in den Verwaltungsräten der Firmen soll sich der Kanton für erneuerbare Energien einsetzen. Da die Gral aber befürchten, dass die Energielieferanten bei einem Atomaustieg der Schweiz die Lücke einfach mit fossilen Stromanteilen ersetzt, fordern sie vom Kanton zusätzlich, dass er einmal jährlich die Bevölkerung über die Fortschritte in der Förderung der erneuerbaren Energien informiert und wie er weitermachen wolle. «Falls nichts geschieht, werden wir uns radikalere Schritte überlegen», so Epprecht. Diese Aussage relativierte er aber am Ende der Veranstaltung. «Die Schritte werden nicht radikal sein, wir werden uns dann einfach weitere Vorgehensweisen überlegen. Und wie mehrmals erwähnt wurde, sind wir zuversichtlich, dass der Kanton seine Aufgabe ernst nimmt.» Der Initiativtext liegt zurzeit noch bei der Kantonskanzlei und sollte in den nächsten Tagen abgesegnet werden. |
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| Montag, 15.08.2011 22:56 | |
| Junges Grünes Appenzellerland gegründet | |
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Ebenfalls im Rahmen der Veranstaltung «Energieplatz» fand die Neugründung der Jungen Grünen Appenzellerland statt. Die Partei besteht mit Emanuel Büechi, Seraina Bokanyi, Lea Stillhard und Yannick Vogt zurzeit aus vier Personen. So sagte dann Seraina Bokanyi bei der kurzen Gründungszeremonie, dass weitere Mitglieder willkommen seien. Und, dass sich die noch junge Partei zurzeit hauptsächlich mit umweltpolitischen Themen befasse. (mf) |
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| Montag, 15.08.2011 21:10 | |
| Jeunes verts à Trogen | |
| Jeunes verts à Trogen Par Manon Germond - Mis en ligne le 12.08.2011 à 12:51 Demain, sur la place du village de Trogen, le parti vert du «pays d’Appenzell» officialisera un nouveau parti jeune encore à ses balbutiements. «Place de l’énergie», annoncent quelques affiches colorées sur les maisons à Trogen (AR). Elles sont signées par le parti vert du pays d’Appenzell («Grünes Appenzellerlandes», GRAL) et annoncent des conférences et des concerts le 13 août sur la place du village. Une journée qui marquera également le lancement officiel des jeunes verts du pays d’Appenzell. Créé il y a six ans, le parti vert du pays d’Appenzell n’a encore gagné aucun siège au niveau communal et cantonal. Discret, voir absent, dans le paysage politique local, il cherche aujourd’hui un nouveau souffle : «Nous souhaitons motiver les jeunes», explique Seraina Bokànyi, apprentie laborantine et future membre du parti des jeunes. «Si tu veux faire de ton mieux et que tu veux changer le système, tu dois faire de la politique», confie cette jeune fille de dix huit ans. Les jeunes intéressés sont encore rares, aujourd’hui le futur parti ne compte que quatre membres. L’art de vivre vert à Trogen Berceau «des verts», le village de Trogen, réunit plusieurs membres. Entre voisins, ils profitent de se croiser dans les ruelles pour échanger des flyers ou organiser les prochaines réunions du parti. Rencontré sur la place du village, Christian Schefer accepte un rendez-vous pour parler de son engagement politique au sein du GRAL. Deux jours plus tard, la rencontre est organisée chez lui. Durant l’été, il vit en famille dans une yourte. Quelques peaux au sol, de l’encens : l’ambiance résume mieux que les mots, la position politique de ce jeune homme. Il s’engage au sein du parti afin de «changer les mentalité, explique-t-il. La première maladie de la société c’est de repousser ce qu’elle ne connaît pas». La solution ? S’ouvrir aux autres, selon le jeune homme au style bohème. Une vision «idéale», qui se retrouve sur le site internet du parti: «Le parti des verts du pays d’Appenzell, s’engage à des conditions saines de vie, un avenir écologique, la justice mondiale et la solidarité». Une philosophie de vie ? A ce jour, le GRAL n’a du moins pas encore su convaincre les citoyens d’Appenzell Rhodes-Extérieur, dont le vote tend traditionnellement vers le parti des libéraux radicaux (PLR). Ce parti qui représente à ce jour un tiers du parlement cantonal. Un autre tiers étant constitué de députés «sans parti» : «Nous faisons de la politique traditionnelle, sourit Troudl Eugster, professeure d’histoire au gymnase de Trogen. Nous nous connaissons tous». Place aux partis «Il est temps de changer, indique la future verte, Sereina Bokànyi. Pendant longtemps nous n’avons pas eu le choix entre différents partis. Et maintenant, lentement, nous commençons à pouvoir choisir». Chez les jeunes politiques d’Appenzell Rhodes-Extérieur, la nouvelle est bien accueillie: «Sans partis nous ne pourrions pas atteindre les objectifs», explique Ana Eugster, la plus jeune députée du parlement cantonal, elle-même pourtant «sans parti». Patrik Louis, 27 ans et président des jeunes libéraux en Appenzell Rhodes-Extérieur, soutient également la création de cette nouvelle force politique : «Nous avons besoin de jeunes en politique dans notre canton», confie-t-il par téléphone. Il met toutefois en garde: «Diriger un jeune parti dans un petit canton est un grand défi», explique-t-il en faisant allusion à l’exode rural des jeunes. Vie locale Dans le canton d’Appenzell Rhodes-extérieur beaucoup de jeunes quittent les villages: «Les jeunes qui étudient s’en vont», indique Troudl Euster. Qualifiant, affectueusement, Trogen de «cité endormie». Interrogée sur cette question, et bien que travaillant à Saint-Gall, Seraina Bokànyi, pense que l’avenir de sa région est important: «Nous devons commencer par changer chez nous», défend-t-elle, prenant pour exemple le projet actuel du parti des verts du pays d’Appenzell: développer les énergies alternatives en vue de la sortie du nucléaire suisse: «A Trogen nous n’aurons plus le 60% de notre énergie», s’inquiète Seraina Bokànyi. Christian Schefer soutient lui aussi l’engagement régional: «Nous habitons une région avec un grand potentiel», indique-t-il. Peu nombreux à ce jour, les jeunes verts du pays d’Appenzell comptent sur la présence du gymnase cantonal à Trogen pour réunir des membres au sein du parti. |
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| Donnerstag, 28.07.2011 22:42 | |
| Umgang mit Energie | |
| Vorträge, Musik und Feuer Vorträge 14-18 Uhr 14 Uhr Lorenz Neher, Energie AR: Status Quo im AR Georges Schaer, schaer energie, Trogen: Solarstrom u. Solarwärme 15 Uhr Thomas Klingele, EST AG: Holzenergie Willy Troxler: Eindrücke aus der Energiestadt Speicher 16 Uhr Henry Naef, Geologe: Risiken und Chancen der Geothermie Fredi Künzler, Bauphysiker: Sinn und Unsinn der Wärmedämmung 17 Uhr Anton Kölbener, Appenzell: Wasser als Energieträger Nils Epprecht, Trogen: Energie-Initiative des GRALs Musik (zwischen den Vorträgen und ab 18 Uhr) Spindle Hilarious, BS Yannick Emanuel und Manuel Sämi Feuer ab 22.00 Uhr Dorfplatz Trogen, bei schlechtem Wetter in der Kirche |
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| Montag, 18.04.2011 19:30 | |
| Vollversammlung | |
| Die ordentliche Vollversammlung findet am Montag, dem 18. April um 19.30 Uhr statt. Wir treffen uns im Restaurant Schäfli in der Nähe des Dorfplatzes in Trogen. Auch Sympathisanten sind willkommen. Der Vorstand schlägt folgende Themen vor: Jahresbericht 2010, Kassenbericht 2010, Revisorenbericht 2010, Mitglieder- und Sympathisantenbeiträge 2012, Diskussion der Verkehrs-Initiativen (Förderung umweltfreundlicher Verkehr, Parkplatzbewirtschaftung, „autofreier“ Sonntag/Road pricing, Naturpark, Wahlen (Vorstand), Diverses, Wünsche und Anträge |
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| Dienstag, 22.03.2011 00:00 | |
| Tim Walker in den Kantonsrat | |
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| Montag, 13.09.2010 15:30 | |
| Parkplatzbewirtschaftung | |
| Hoi mitenand Am Freitag gönnte ich mir einen Ausflug in die südliche Schweiz. Auf dem Retourweg führte mich die Route über den Lukmanierpass. Wie staunte ich da nicht schlecht. Oben, bei der wunderschönen Naturlandschaft, standen am Wegrand immer wieder Parkverbotstafeln. Der Strassenrand wurde mit 10 cm hohen Randsteinen bestückt, damit es niemanden in den Sinn kommt anzuhalten. Früher campierten da hunderte von Ausflüglern (mit Picknick, Liegestuhl usw.) und genossen die Landschaft. Damit der Genuss nicht zu kurz kommt, ist der grosse Parkplatz bewirtschaftet. Also, bei der schönsten Stelle muss jeder bezahlen. Die unbewirtschafteten Parkplätze sind weit entfernt und jeder der dort parkiert muss längere Zeit zu Fuss gehen um zu der Traumlandschaft zu kommen. Kurz, an anderen Orten scheint die Parkplatzbewirtschaftung zu fruchten. En liäbä Gruess Berta |
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| Mittwoch, 26.05.2010 00:00 | |
| Vollversammlung 2010 | |
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| Freitag, 16.04.2010 12:45 | |
| Grünes Appenzellerland an Appenzeller Bahnen | |
| Direktion der Appenzeller Bahnen Bahnhofplatz 10 9100 Herisau Trogen, im Januar 2010 Kundenfreundlichkeit Sehr geehrte Damen und Herren Besten Dank für Ihren Einsatz für einen gut funktionierenden öffentlichen Verkehr im Appenzellerland. Zur weiteren Verbesserung möchten wir auf folgende Punkte Hinweisen, welche mit wenig Aufwand verbessert werden könnten: 1. Die ungenügende Öffnungszeiten der Toiletten und des Wartsaals in Speicher und Trogen: mit Hinweis auf Vandalen wurden die Öffnungszeiten beschränkt. Wir denken, dass es heute Möglichkeiten gibt allfällige Vandalen zu überführen. Auf jeden Fall erwarten wir, dass während der Betriebszeiten in den Bahnhöfen entsprechende Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden. 2. Gleichzeitig könnte dann das Problem des fehlenden Wetterschutzes beim Billetautomaten in Trogen gelöst werden (Billettautomat in Wartesaal). 3. Die undifferenzierte, grelle Beleuchtung: Wäre es nicht denkbar ein oder mehrere Abteile weniger zu beleuchten? Die Aussicht könnte dann besser genossen werden. 4. Die übermässige Beschallung mit Signalen und Ansagen: hier verweisen wir auf den ÖV von Basel. Die Ansage der Haltestellen würde genügen. 5. Die Kundenfreundlichkeit könnte weiter verbessert werden. Mit grünen Grüssen Grünes Appenzellerland (GRAL) |
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